Wir müssen daher unsere Aufführungen, die am 14.3., am 21.3., am 27.3. und am 25.4 stattgefunden hätten aus gegebenen Anlass VERSCHIEBEN. 

Wir werden unsere nächsten SCHERBENBERGE Aufführungen Anfang Juni 2020 in Wien spielen und informieren euch sehr bald über die neuen Termine.

Auch in unserer Auftrittspause wollen wir immer wieder auf die dramatische Lage und den Umgang von Menschen auf der Flucht und mit Fluchtgeschichte hinweisen. Es macht uns ebenso krank wie die Situation, die die Welt derzeit in Atem hält.

Danke für euer Verständnis,
Eure Theatergruppe Die Fremden

 

Lydia und Feliks sind mit ihrem jugendlichen Sohn Ilyas aus Ihrer Heimat geflohen, ihr älterer Junge Jannis ist im Bürgerkriegsland vermisst. Während Feliks sich dankbar und unterwürfig anzupassen versucht, kann Lydia vieles nicht hinnehmen und möchte sich den zahlreichen Demütigungen widersetzen. Als dann auch der jüngere Sohn – ihrer Meinung nach unschuldig – verurteilt wird, zweifelt sie massiv an der Geborgenheit, von der Feliks immer spricht und die ihr das neue Land bieten sollte.

Die Eröffnung des Museums für Sicherheit – ein Prestigeprojekt des neuen Heimatlandes – bekommt für Lydia besondere Bedeutung, aber auch für alle weiteren ProtagonistInnen der Geschichte. Sie blicken dem Eröffnungstag mit unterschiedlichen Spannungen und Gefühlen entgegen. Für den Museumstechniker Klaus, der durch den neuen Direktor auch wegen seiner ausländischen Frau zunehmend unter Druck gerät, ist der Eröffnungstag eine große Belastung, für eine junge Staatsanwältin ist es der Tag, an dem sie sich endgültig profilieren will und für die VertreterInnen der Politik ein willkommenes, internationales Medienspektakel.

Lydia sucht nach Wahrheit und Gerechtigkeit, sie will gesehen und gehört werden. Die Eröffnung kommt ihr durchaus gelegen …

»Scherbenberge« ist die Geschichte einer Suche – nach zurückgelassener und neuer Heimat, nach Sicherheit und Identität. Sie entstand – wie alle Produktionen der Gruppe – unter Einbeziehung vieler persönlicher Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen.

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Unsere Termine in 2020

werden bald bekannt gemacht…

Leitung und Regie:

Dagmar Ransmayr

SpielerInnen:

Armen Abisoghomyan, Rabia Alizada, Garegin Gamazyan, Osas Imafidon, Sofie Leplae, Niloofar Nadimi, Tomasz Nowak, Markus Payer, Maisam Rahimi, Katerina Rumenova Jost, Vanda Sokolovic

Die SpielerInnen der 22. Produktion der Theatergruppe die Fremden haben ihre Wurzeln in der Slowakei, in Bulgarien, Polen, Belgien, Armenien, Nigeria, Afghanistan, im Iran und in Österreich.

Pressestimmen